Willkommen beim
Egalitären Minjan
Der Egalitäre Minjan ist eine Synagogengemeinschaft der liberalen Juden in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
„Minjan“ bedeutet zehn gezählte Personen – in der jüdischen Tradition ist das die Mindestzahl für eine Gemeinde. „Egalitär“ bedeutet, dass Männer und Frauen gleichberechtigt gezählt werden.

2007 erhielt der Egalitäre Minjan von der Jüdischen Gemeinde eine eigene Synagoge im Gebäude der Westendsynagoge. Hier hält er jeden Schabbat im Wechsel von Freitagabend und Samstagmorgen mit Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck und Chasan Daniel Kempin Gottesdienste und Schiurim. Darüber hinaus bietet er ein weit gefächertes Programm von Feiern an den Festtagen bis hin zu religiös-kulturellen, philosophischen und gesellschaftspolitischen Lern- und Diskussionsveranstaltungen zu jüdischen Themen.

Der Minjan ist der Einheitsgemeinde verpflichtet. Er ist Teil des vom Gemeindevorstand unterstützten „Frankfurter Modells“. Dieses baut auf einem pluralistischen Verständnis der Einheitsgemeinde, bei dem sowohl orthodoxe als auch liberale Juden unter einem Dach zu Hause sind. Eine Folge hiervon ist, dass der Egalitäre Minjan auf keine der großen Strömungen (progressives Judentum, Masorti, Rekonstruktionismus) festgelegt ist, sondern seinen Platz in der Einheitsgemeinde zusammen mit anders eingestellten Juden sieht. Darin nimmt er eine Vorreiterstellung im liberaljüdischen Leben Deutschlands ein.

Diese Website bietet Informationen über die Struktur und Aktivitäten des Egalitären Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Kontakt: info@minjan-ffm.de
Ankündigungen & Pressemitteilungen Kabbalat Schabbat am 2. Dezember 19:00 Uhr Schiur über die Paraschat HaSchawua mit Maria Müller
20:00 Gottesdients in unserer Synagoge
anschließend Kiddusch (der milchige Kiddusch wird von den Teilnehmer*innen zusammengestellt)

Wochenabschnitt "Toldot"
Genesis / Bereschit 25:19-28:9
Haftara: Malachi 1:1-2:7
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Schiurim am Schabbat Der Egalitäre Minjan bietet gemeinsame Lernstunden (Schiurim) am Freitagabend und am Samstagmittag an. Die Schiurim werden von Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck und alternierend von Mitgliedern des Egalitären Minjan gehalten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Gemeindemitglieder sind herzlich willkommen.

Freitags beginnt der Schiur um 19 Uhr. Im Zentrum steht der Tora-Abschnitt (Paraschat Haschawua). Samstags beginnt er nach...
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Bericht Rosch Haschana 5777 Ansprache von Tania Klaczko-Ryndziun

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Gäste des Egalitären Minjan,

SCHALOM

Was für ein wunderbares Wort was wir um uns zu begrüßen benutzen!

In jeder Sprache gibt es ein Wort, das dem Begriff FRIEDEN beinhaltet.
Unter uns gibt es Menschen die verschiedenen Sprachen mächtig sind. Sie sagen jetzt für uns das Wort SCHALOM auf Tigrinya (Yergalem), auf Chinesisch (Yael), auf Russisch (Ludmila), auf Japanisch (Keiko), auf Englisch (Elisa), auf Hindi (Daniel). Ich sage es auf Spanisch: PAZ.

Wir wollen das neue Jahr 5777 mit Freude und Hoffnung auf SCHALOM in der Welt empfangen. Und trotzdem erfahren wir täglich über Fakten, die mit SCHALOM nichts zu tun haben:
75 Jahre ist es her, dass Nazis in Babi Jar (heute Ukraine) 33.000 Juden erschossen haben, nur weil sie Juden waren.
Schon über 10 Jahre ist es her, dass die NSU Menschen andere Nationalitäten und Denkweise hier in Deutschland einfach so ermordet haben, nur weil sie anders waren.
Heute haben wir uns fast an die Nachrichten gewöhnt, dass zum Beispiel in Aleppo (Syrien) Menschen verhungern, bombardiert, erschossen werden.
Auch in vielen anderen Regionen der Welt gibt es heute noch, nicht nur Kriege sondern Menschenrechtsverletzungen aller Art.

Wenn wir heute hier das neue Jahr empfangen und wir...

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Aus dem Filmarchiv des Egalitären MinjanVon Massel und Schlamassel. Der Sänger Daniel Kempin - ARD 21.04.2011